Download e-book for iPad: Das Geld : Band 1Ökonomie des Geldes - Kooperation und by Udo Reifner

German 16

By Udo Reifner

Der erste Band der Trilogie untersucht historisch und anhand der aktuellen Krisen die Grundbegriffe des Geldes wie Kredit, Zins, Risiko und Kapitalanlage und zeigt, wie mit ihm menschliche Zusammenarbeit organisiert werden kann bzw. könnte. Der Autor zeigt den Nutzen, den das Missverständnis vom Wert des Geldes an sich für die Marktwirtschaft hat, sieht darin aber auch das wesentliche Hindernis zu deren bewusster Veränderung.

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Das ist soziale Ungleichheit. Heute spielt sich alles nach den Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren ab, wo der Mächtigere den Schwächeren zunichtemacht. Als Folge dieser Situation sehen sich große Massen der Bevölkerung ausgeschlossen und an den Rand gedrängt: ohne Arbeit, ohne Aussichten, ohne Ausweg. Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann. Wir haben die ›Wegwerfkultur‹ eingeführt, die sogar gefördert wird.

35 Mit ihr wird spielerisch die Dik33 Hofmann 1969 – Grundelemente der Wirtschaftsgesellschaft. 34 Zu Geld, Wirtschaft, Recht, Gerechtigkeit: Aristoteles 322 vor Chr. ) 1972 – Das Kapital lesen I; Recht: Grossi 1963 – Locatio ad longum tempus. Doch Lesen ist nur Bronze, Zuhören ist Silber und Diskutieren ist Gold. Eine Chance dazu gab es zwischen 1968 und 1972 in Berlin und Marburg. Dazu gehörten die Vorlesungen Marxismus I bei Wolfgang Abendroth sowie über Hegels Rechtsphilosophie bei Hans-Heinz Holtz, die Vorlesungen von Herbert Marcuse, von Ernest Mandel, das Seminar über Louis Althusser mit Urs Jaeggi, Joachim Bischoff und Etienne Balibar sowie die Sprechstunden und Vorlesungen bei dem Strafrechtler und großen Humanisten Ernst Heinitz.

Erst mit dem Gewinnprinzip wird die »unsichtbare Hand« des Marktes zum Zufallsgenerator für einen Ausgleich, den Staat, Recht und Moral wie bei Aristoteles gefordert einem Ganzen zuordnen wollen. Gewinnorientiertes Wirtschaften hat daher aus sich heraus nicht den Anspruch, Richtschnur für die gerechte Kooperation zu einem guten Leben aller zu sein. Sie stellt nur ein effizientes Mittel dar, mit dem alle Ressourcen für Ziele aktiviert werden können, die als individuelle und kollektive Bedürfnisse von außen an den Markt herangetragen werden, auch wenn sie im Markt (und keineswegs durch den Markt) entdeckt werden können.

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