Get Das Leben des Physikers Johann Wilhelm Ritter: Ein Schicksal PDF

German 16

By Klaus Richter

Der Physiker Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) ist die herausragendste Figur unter den Naturforschern der Frühromantik im Kulturkreis Jena-Weimar. Obwohl Autodidakt, wurde er von Persönlichkeiten wie Goethe, Herder, Alexander von Humboldt und Brentano als wissenschaftlicher accomplice geschätzt. Zitate aus Richters Autobiografie und aus dem Briefwechsel mit seinen Zeitgenossen lassen den Leser am Erkenntnisprozess und der Diskussion in der "scientific group" der Jena-Weimarer Romantiker teilhaben.

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Zu jena«, AuiSerdem enthalr das bereits erwahnte Tagebuch von 1795/96 einen »Auszug aus Gotding's Beitrag zur Berichtigung der antiphlogistischen Chernie«, Die Aufmerksamkeit Ritters auf Gotding und eine Beziehung zu dessen Arbeiten ist somit schon fruh erkennbar. 7 3 Gottling hatte eine gluckhafte Laufbahn vorzuweisen. Mit Goethes Einfluf hatte der Herzog dem strebsamen und begabten jungen Gottling ermoglicht, in Gottingen zu studieren und Reisen nach England und Holland zu unternehmen. Unter Umgehung der Fakultat berief ihn der Herzog dann zum Professor fur Chemie und richtete ihm im Jenaer Schlof ein Laboratorium ein.

Aufbruch zur Selbstfindung konnte man es auch nennen. Ganz so beschreibt er diesen Schritt sparer, als er in der Vorrede zu den »Fragmenten. sein Leben, in die drirre Person distanziert, vorstellt: »Hdtte ich Ihn (damit meinr er sich selbst) nicht gefimden, so ware ich vielleicht heute noch, was ich Ostern 1196 war: Astronom und Apothekergeselle. «52 So reiBt sich der 19jahrige frtihreife, mit genialischen Anlagen ausgertistete Jtingling von Elterhaus und vertrauter Umgebung los und begibt sich im Friihjahr 1796 auf den Weg nach Westen, urn sich voller Erwartungen und mit unermiidlichem Eifer, jedoch nahezu rnitrellos, dem Studium der Narurwissenschafren zu widmen.

Urn eine Vorstellung vorn Wert dieser »Studiengebuhr« zu geben: Schiller benotigre fur den Lebensunterhalt seiner Familie in Jena diesen Betrag monatlich. Das Anfangsgehalt eines Ordinarius betrug 258 Thaler, nur bei den Theologen war es hoher, Man kann sich denken, daiS dem de facto mittellosen Studenten Ritter solche Betrage zu entrichten unmoglich war. Es gab allerdings durchaus auch Vergunsrigungen zum Gratishoren. Nur konnte das nicht durchgangig beansprucht werden . Mit groiSerWahrscheinlichkeit hat Ritter bei Johann Friedrich August Gottling gehorr.

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