Download e-book for iPad: Die „68er“ und die Soziale Arbeit : Eine (Wieder-)Begegnung by Bernd Birgmeier, Eric Mührel

German 16

By Bernd Birgmeier, Eric Mührel

Dieser Band präsentiert eine (Wieder-)Begegnung mit einem „kollektiven, historischen Symbol“, das vor beinahe fünf Jahrzehnten vieles in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur kritisch in Frage gestellt und nachhaltig verändert hat. Mit dem Rekurs auf den Begriff und das Phänomen „Achtundsechzig“ werden Erinnerungen und persönliche Erfahrungen von Zeitzeugen aufgezeigt und die gesellschafts- wie hochschulpolitischen und wissenschaftlichen Diskurse reflektiert. Diese Reflexion beinhaltet die examine der reziproken Wirkungen zwischen den „68ern“ und den Entwicklungsverläufen der Sozialen Arbeit als occupation und Disziplin bis in die Gegenwart und eröffnet Perspektiven auf Entwicklungspotenziale der Sozialen Arbeit.

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Liegt hier ein möglicher Ursprung für den Mythos der 68er Bewegung, für ihren Protest und Widerstand gegen das Establishment, für die Sehnsucht nach Veränderung und Gerechtigkeit, die sich in der bis heute andauernden Mystifizierung wiederspiegelt? 3 Der Mythos der 68er und die Soziale Arbeit Die Vorstellung, dass Legalität Legitimität überflüssig mache, führte zur Umkehrung der Herleitung. Max Weber schrieb: „Die heute geläufigste Legitimitätsform ist der Legalitätsglaube: die Fügsamkeit gegenüber formal korrekt und in der üblichen Form zustande gekommenen Satzungen“ (vgl.

24 Die Aufhebung der Legitimität in der 24 Im dichten Geflecht der Gesetzeslandschaft zeigt sich immer wieder das Phänomen, dass bestimmte Handlungen legal sind, aber im Blick auf die Gemeinschaft bzw. Gesellschaft illegitim sind. Die Handlungen eines Souveräns sind möglicherweise vor dem Gesetz legal, aber möglicherweise im Blick auf Persönlichkeitsrechte, Menschenrechte usw. illegitim. M. E. ist diese Differenz von Legalität und Legitimität für das Rechtsbewusstsein 46 Markus Hundeck Legalität beschwört daher den Absolutismus des Rechts, der subtil und freundlich immer wieder betont, wie wichtig das Recht für die Freiheit ist.

Die indirekte Demokratie des Grundgesetzes sehe vor, dass das Volk bzw. Teile von ihm nicht selbst politische Entscheidungen treffe, sondern durch gewählte Repräsentanten vertreten werde. Diese seien – idealtypisch – nicht auftrags- oder weisungsgebunden (Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG), sondern als Vertreter des gesamten Volkes nur ihrem eigenen Gewissen unterworfen, dem sogenannten freien Mandat. Voigt meint weiter, das Grundgesetz sei hier von einer positiven Anthropologie beseelt, die in der rauen politischen Realität keine Entsprechung fände.

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