Get Dr. B. Reiters Lexikon des philosophischen Alltags: PDF

German 16

By Dr. B. Reiter

Das 21. Jahrhundert ist das Zeitalter von Bildung und Wissen. Doch allzu oft stehen wir bis an die Zähne mit Faktenwissen bewaffnet den Widrigkeiten des Lebens ratlos gegenüber. Doch Hilfe naht: Als Spezialisten für alle Bereiche des Lebens wissen Philosophen über Diät, Doping und Donald Duck ebenso zu parlieren wie über Klatsch, Gefängnis und den gerechten Krieg.Dabei kennen sie kein Tabu und berichten in der ersten Lieferung über Krisengebiete des Alltags wie Peepshows, Sodomie und Anarchie genauso Erhellendes wie über Monopoly, das Vaterland und die Völkerfreundschaft.

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Es ist folglich ein Irrtum anzunehmen, Doping sei nur ein Problem des Hochleistungssports. Immer mehr Menschen dopen sich, weil sie einfach »gut drauf sein«, weil sie sich »gut fühlen«, weil sie einfach »gut aussehen« wollen ; kurz : weil sie für sich und für andere »echt« erscheinen wollen, also so, wie sie sich sehen und wie sie gesehen werden möchten, – und nicht weil sie, wie Profi-Bodybuilder, bei Schau-Wettkämpfen gewinnen wollen. In diesem Zusammenhang zeigt sich, wie eine bestimmte Ästhetik der Machbarkeit und machbaren Verschönerung normativ (wertsetzend) wirkt : Alle wollen sportiv und gut ausse34 ▮ Doping hen – nicht nur, weil sie es als schön empfinden, sondern weil es alle anderen auch machen (können), machen sie es auch.

Das moderne »Fremdgehen« im Sinne des sexuellen Treuebruchs bewahrt davon höchstens noch eine Neigung zu riskantem Verhalten – aber sprachlich ist die Formulierung ziemlich herabgekommen. « sang Daliah Lavi, und dabei kam es offensichtlich auch mehr auf den Reim als auf tiefere Bedeutung an). Im Englischen spricht man ähnlich verharmlosend davon, dass jemand a bit on the side (wörtlich : ein bisschen auf der Seite) hat. Allein das Französische bewahrt in der etwas älteren Formulierung, jemand führe einen coup de canif Fremdgehen ▮ 55 (wörtlich : Hieb mit dem Taschenmesser) aus, noch die Schwere des Sachverhalts : Der Betrüger versetzt der Beziehung einen Messerstich mitten ins Herz.

Boston 2002. Fremdgehen umgangssprachliche Bezeichnung für das Aufnehmen sexueller Beziehungen zwischen Personen, von denen mindestens einer der beiden Partner verheiratet ist oder in einer festen Beziehung lebt. Wer die Redewendung in diesem relativ jungen Sinn zum ersten Mal aufgebracht hat, ist nicht mehr feststellbar.  Jahrhunderts eigentlich nur Märchenfiguren, Handwerksburschen nach der »Freisprechung« von ihren Lehrherren oder Emigranten, zumeist in großer Not. In die Fremde zu gehen war in früheren Zeiten eine existenzielle Entscheidung ; wer in die Fremde ging, brauchte Abenteuerlust und Entdeckergeist, er riskierte Vermögen, Gesundheit und Leben, und allzu häufig kehrte er niemals zurück.

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