Download e-book for kindle: Ethik: Eine analytische Einführung by William K. Frankena

German 16

By William K. Frankena

W. okay. Frankenas kleine „Ethik“ ist aus gutem Grund ein moderner Klassiker unter den philosophischen Lehrbüchern. Das Buch bietet einerseits eine sehr intestine verständliche und knappe Einführung in alle wichtigen Themen der Ethik, in ihre Grundbegriffe und in die wichtigsten theoretischen Ansätze. Andererseits lernt der Leser in Grundzügen die analytischen und argumentativen Instrumente kennen, mit denen ethische Fragen und Probleme auf eine philosophisch klare Weise behandelt werden können.

Show description

Read or Download Ethik: Eine analytische Einführung PDF

Best german_16 books

Read e-book online Naturrecht und Kirche im säkularen Staat PDF

Welches sind die geistigen und ethischen Grundlagen, in denen unser Gemeinwesen wurzelt? Aus welchen moralischen Ressourcen lebt der moderne säkulare Staat zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Nach dem bekannten Wort Ernst-Wolfgang Böckenfördes sind es „Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“.

Download PDF by Stephan Pflaum: Mentoring beim Übergang vom Studium in den Beruf: Eine

Stephan Pflaum untersucht in einer dreijährigen Panel-Studie systematisch den Nutzen von Mentoring beim Wechsel vom Studium in den Beruf aus Sicht der Mentees und der MentorInnen. Der Autor präsentiert Rahmenbedingungen für gutes Mentoring und erfolgreiche Mentoringprogramme anhand quantitativer und qualitativer Daten.

Read e-book online Wenn der Tod dem Leben dient – Der Mensch als Lehrmittel: PDF

Der vorliegende Band der Reihe WissenKompakt Medizin veranschaulicht auf unterhaltsame und informative Weise die höchst spannende Geschichte und Entwicklung der anatomischen Sammlung der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der wissenschaftlichen Bedeutung der Sammlung im Allgemeinen.

Additional info for Ethik: Eine analytische Einführung

Example text

Mit anderen Worten, Kant argumentiert nicht, dass die Folgen einer allgemeinen Übung, falsche Versprechen abzugeben, schlecht sind; er argumentiert, dass diese Folgen in einen Widerspruch führen, insofern unter Voraussetzung einer allgemeinen Übung jene soziale Institution (Versprechen zu geben und zu empfangen), ohne welche die betreffende Einzelhandlung nicht denkbar ist, gar nicht existieren könnte. Man muss zugeben, dass Kants Argumente nicht in allen Fällen so überzeugend wirken wie im Fall des falschen Versprechens.

Es ist möglich, dass er lediglich behauptet, falls die menschliche Natur wie beschrieben beschaffen ist, sei es einfach unrealistisch, ja sinnlos zu fordern, wir sollten letzten Endes etwas anderes als das tun, was für uns selbst die besten Folgen hat. Denn wir können gewissermaßen gar nichts anderes tun, es sei denn irrtümlich; und Sollen setzt, einem berühmten Diktum gemäß, Können voraus. So verstanden ist das psychologische Argument für den ethischen Egoismus jedenfalls rational einsichtig, mag es auch nicht logisch zwingend sein.

Man könnte auch auf den Gedanken kommen, dass zwar nicht das Gerechtigkeitsprinzip aus dem Utilitätsprinzip ableitbar ist, wie die Utilitaristen meinen, dass man aber umgekehrt das Utilitätsprinzip aus dem Gerechtigkeitsprinzip gewinnen kann. Man könnte nämlich sagen, dass jemand, der nicht – sofern keine anderen Verpflichtungen ihn hindern – das Wohl seiner Mitmenschen fördert und ihr Unglück mindert, ungerecht ist. Das heißt, Gerechtigkeit würde im Regelfall Wohltätigkeit einschließen. Gegen diese Auffassung möchte ich sagen, dass Wohltätigkeit zwar richtig und mangelnde Wohltätigkeit falsch ist, dass sie aber nicht im eigentlichen Sinn gerecht bzw.

Download PDF sample

Rated 4.07 of 5 – based on 35 votes