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By Gerd Althoff

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Außerdem muss dieser Berichterstatter ganz sicher gewesen sein, dass die heiligen Nägel nicht nur von ihrem ursprünglichen Aufbewahrungsort verschwunden waren, sondern auch, dass sie nicht unvermittelt anderswo wieder auftauchen würden. Nur unter dieser Voraussetzung wäre es politisch möglich, die Nägelreliquien mit der Person des Kaisers zu verbinden. Folglich muss die Person, welche dem Bischof von Mailand die Helenalegende ( wohl in geschriebener Fassung ) vermittelte, eher unter den Höflingen Theodosius’ gesucht werden, die mit der kirchenpolitischen Lage im Osten nicht nur gut vertraut waren, sondern sie bis zu einem bestimmten Grad vielleicht auch beeinflussen konnten.

Man benötigte am Kultort eine würdige christliche Erklärung eines sol96 97 98 Ulrike Koenen gehört zu den verhältnismäßig wenigen Gelehrten, die auch davon ausgehen, dass die Entstehung einer Legende über die Nägel durch das Auftreten der entsprechenden materiellen Reliquie verursacht wurde – genau wie die Kreuzauffindungsgeschichte als Folge der Verbreitung zahlreicher Kreuzpartikel konzipiert wurde. – Ulrike Koenen, Symbol und Zierde auf Diadem und Kronreif spätantiker und byzantinischer Herrscher und die Kreuzauffindungslegende bei Ambrosius, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 39, 1996, S.

Angelegt. Gerade dieser letzte Punkt benötigt eine besondere Erklärung. Aus der Rede Ambrosius’, in welcher er genau so oft vom Zaum wie vom Diadem spricht, ergibt sich m. E. klar, dass das kaiserliche Pferd mit seinem Zaum allen Anwesenden genau so gut wie der Kaiser mit seinem Diadem sichtbar gewesen sein muss. Konnte sich dann diese Szene überhaupt innerhalb eines Kirchengebäudes abgespielt haben? Man kennt zwar im Mittelalter Situationen, in denen Rosse tatsächlich durch Kirchen geführt wurden: vor allem in Opferprozessionen bei Trauerfeierlichkeiten, aber vielleicht auch bei sonstigen Anlässen, wenn Pferde der entsprechenden Kirche werden mussten.

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