Download PDF by Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff (auth.), Thomas: Jugendliche fördern und fordern: Strategien und Methoden

German 9

By Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff (auth.), Thomas Gericke, Tilly Lex, Günther Schaub, Maria Schreiber-Kittl, Haike Schröpfer (eds.)

Dem Anspruch auf Förderleistungen wird die Pflicht zu deren Inanspruchnahme gegenübergestellt, Nichtanspruchnahme wird mit Sanktionen beantwortet. Das pädagogische Prinzip des Förderns und Forderns, das in diesem Buch entwickelt und für dessen Umsetzung Beispiele beschrieben werden, rückt dagegen die Persönlichkeitsentwicklung im Prozess der Arbeit ins Blickfeld und damit auch Möglichkeiten einer pädagogisch begründbaren, lernförderlichen Arbeitsgestaltung. Die gleichzeitig Lernenden und Arbeitenden sind in der aktivierenden Jugendsozialarbeit sowohl Adressaten als auch Akteure der Förderung. Gemeinsames pädagogisches Prinzip der dargestellten Ansätze und Umsetzungen ist es, Förderung - so weit irgend möglich - außerhalb pädagogischer Schonräume in realen Situationen und durch Anforderungen mit Ernstcharakter zu organisieren. Die Jugendlichen wurden gefördert, indem sie - entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten - gefordert wurden.

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V. Während in den 1980er-Jahren die Jugendbildungsarbeit das hauptsächliche Anliegen des Trägers war, führten gesellschaftspolitische Veränderungen zu einer konzeptionellen Weiterentwicklung, die sich mit dem Übergang von Schule zu Beruf beschäftigte. Heute bietet der Verein mehrere Lehrgänge für Jugendliche und junge Erwachsene in diesem Bereich an. Inzwischen hat sich die Jugendberufshilfe zu einem Arbeitsschwerpunkt ausgeweitet, der 1998 in die Einrichtung der basa-Jugendwerkstatt Hochtaunus in Oberursel mündete.

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Die Einzelgespräche konnten etwas über das konkrete Befinden der Schülerin oder des Schülers vermitteln. Die ProjektmitarbeiterInnen wurden als Personen wahrgenommen, die in Konfliktsituationen zuhören, gegebenenfalls Maßnahmen einleiten und in diesem Zusammenhang auch von den SchülerInnen einiges fordern, ohne jedoch zu schulischen Sanktionen zu greifen. Für die Institution Schule ist es notwendig, nicht nur LehrerInnen als Vertrauenspersonen zur Verfügung zu stellen, sondern auch Fachkräfte, die nicht mit dem Schulalltag verwoben sind.

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