Kleist-Jahrbuch 2012 by Günter Blamberger, Ingo Breuer, Wolfgang de Bruyn, Klaus PDF

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By Günter Blamberger, Ingo Breuer, Wolfgang de Bruyn, Klaus Müller-Salget (eds.)

Zur jüngsten Kleist-Forschung: Das Jahrbuch dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2011, u. a. mit der Rede der Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff. Es beinhaltet die Beiträge der Tagungen "Adel und Autorschaft", "Ökonomie des Opfers" und "Vertrauen im Werk Heinrich von Kleists und in der Literatur um 1800". Abhandlungen zum Werk und Rezensionen zu wissenschaftlichen Neuerscheinungen beschließen den Band.

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Der Dialog zwischen einem hoch spezialisierten Wissenschaftler und einem Ausstellungsmacher führte aufgrund ihrer unterschiedlichen Perspektiven auf den Gegenstand Kleist zu der produktiven Reibung, die eine Ausstellung voller Perspektivenwechsel und überraschender erzählerischer Brüche erst hervorbrachte. Grußwort – WOLFGANG DE BRUYN (Direktor des Kleist-Museums) Als am 4. September 2007 auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters von Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, der erste ›runde Tisch‹ als lockerer Meinungsaustausch zur Vorbereitung auf den 200.

Von Heinrich von Kleist ist aber kaum etwas auf uns gekommen. Kleist hat ein kühnes, sperriges Werk hinterlassen. Als Person aber lebt er nur schemenhaft in der Literaturgeschichte. Das aus Anlass des 200. Todestages ausgerufene Kleist-Jahr wartet mit einer Fülle von Veranstaltungen auf, die alle dem kühnen Ziel dienen, den Schwierigen, Zerrissenen, schwer Greifbaren einem heutigen Publikum näher zu bringen, für ihn zu werben, ihn im kulturellen Bewusstsein vor allem Berlins und Brandenburgs fester zu verankern.

Wir werden sehen, was Dichtung und was Wahrheit ist in diesen Freitoden, wie in Briefen und letzten Taten ein Bild der eigenen Autorschaft kalkuliert und konstruiert wird; wie noch einmal die eigene Autorschaft inszeniert und der Nachwelt überliefert wird. Der destruktive Akt ist zugleich ein schöpferischer. Wer so monströs als Subjekt aus der Geschichte verschwindet wie Kleist, taucht irgendwann als Objekt von Geschichten und der Geschichte wieder auf. Die lange Geschichte von Kleists heiterem Freitod habe ich in meiner Biographie erzählt, deshalb darf ich mich jetzt zurückhalten, was weitere Prolegomena betrifft.

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